Geschichten aus unserem Service-Alltag

Piepsstimme – was Sie dagegen tun können

Piepsstimme

Piepsstimme – wer hat schon immer ein Megaphon zur Hand?
Doch es gibt einiges, was Sie auch ohne technische Hilfsmittel für eine lautere und tragfähige Stimme tun können.

  • Der Versuch, mit Kraftaufwand lauter zu sprechen, führt zum Umkippen der Stimme.
  • Jede Stimme entfaltet ihre Kraft in einer bestimmten, optimalen Tonlage.
  • Wenn laut rufen möchten, senken Sie die Stimme ab.
  • Auch eine falsche Atemtechnik kann zu einer schrillen Stimmlage führen.
  • Üben Sie, mit Zwerchfellunterstützung auszuatmen.

Wenn Sie von anderen oft die Rückmeldung bekommen, Sie sollten lauter sprechen, besteht Handlungsbedarf. Eine zu leise Stimme ist keineswegs ein angeborenes Schicksal, sondern sie kann durch falschen Einsatz der „Sprechwerkzeuge“ entstehen.

Piepsstimme – wenn Reden zum Kraftakt wird

Der Versuch, mit einem stimmlichen Kraftaufwand gegen das Problem anzugehen, verstärkt es. Die Stimme wird schrill und kippt um. Dann geht plötzlich gar nichts mehr. Oder Sie werden heiser und bekommen Halsschmerzen. Ermitteln Sie besser zunächst Ihre optimale Stimmlage und üben Sie sprechunterstützendes Atmen.

So finden Sie Ihre optimale Sprech-Tonlage

Häufig ist die Ursache für eine zu leise Stimme eine falsche Sprech-Tonlage. Eine Person spricht ohne es zu merken zu hoch. Das gekünstelte hohe Sprechen strengt die Stimme an. Abgesehen davon wird sie schrill, wenn Sie rufen. Ihrem Umfeld klingeln die Ohren. Tipp: Senken Sie die Stimme ab, wenn Sie laut schreien möchten.

Sie können selbst herausfinden, ob Sie den richtigen Sprech-Ton treffen. Stellen Sie sich im Abstand von ca. 30 cm vor eine Wand-Ecke, und zwar mit dem Gesicht zu den zusammenlaufenden Wänden. Fangen Sie nun an, in konstanter Lautstärke zu summen – erst hoch und dann immer tiefer. Bei einer bestimmten Tonlage werfen die Wände Ihre Stimme lauter zurück. Wenn Sie in dieser Tonhöhe sprechen, ist das optimal.

Atmen Sie richtig aus und Ihre Piepsstimme wird besser

Eigentlich trägt die Atmung die Stimme. Dabei spielt das Zwerchfell eine große Rolle. Um Ihr Zwerchfell „in Schwung“ zu bringen und zu merken, wie sich diese Art von Atmung anfühlt, hilft eine Übung mit einer brennenden Kerze.

Halten Sie die Kerze zunächst in 20 cm Entfernung von Ihrem Gesicht und pusten Sie leicht, so dass die Flamme zu flackern beginnt. Wählen Sie danach einen größeren Abstand, indem Sie Ihren Arm ganz ausstrecken. Um die weiter entfernte Flamme gleichermaßen zum Flackern zu bringen, benötigen Sie Ihr Zwerchfell beim Ausatmen. Versuchen Sie, sich dieses Gefühl beim Sprechen zu vergegenwärtigen.

Wenn der durchschlagende Erfolg dennoch auf sich warten lässt, hilft vielleicht ein professionelles Stimmtraining.

Choleriker am Telefon – wenn es laut wird

18 12 12 Choleriker

Choleriker – zunächst sind sie ruhig und dann plötzlich auf Hundertachtzig. Was steckt dahinter? Und was können Sie tun, wenn Sie einen Wüterich am Telefon haben?

Auf einen Blick:

Ein innerer Schutzwall hilft Ihnen, sich gegen Verletzungen abzuschirmen.

Ihr Gesprächspartner tobt, weil er sich angegriffen fühlt. Argumente gehen ins Leere oder provozieren ihn noch mehr.

Friedliche Signale helfen, ihn zu beruhigen.

Nehmen Sie sich Zeit, um sein Geschrei anzuhören.

Pöbelt er weiter herum, vertagen Sie das Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt.

Schirmen Sie sich innerlich gegen die Vorwürfe ab

Ein dünnes Fell ist ungünstig, wenn Sie öfter mit Cholerikern telefonieren. Machen Sie sich klar: Er (oder sie) brüllt jeden an, der ihm querkommt. Und viele seiner Vorwürfe würde er in anderem Gemütszustand niemals wiederholen. Dieser Gedanke hilft Ihnen vielleicht, sich innerlich abzuschirmen und gelassen zu bleiben. Doch hüten Sie sich davor, dabei kalt herüberzukommen. Hat der Tobende das Gefühl, Sie ließen ihn auflaufen, bringt ihn das noch mehr zum Schäumen.  

Warum Choleriker toben

Doch aus welchem Grund kommt es überhaupt zu solchen „Ausrastern“? Hinter dem zornigen Geschrei steckt der Wunsch, sich gegen einen scheinbaren Großangriff zu verteidigen. Ihr Telefonpartner hat mit Körper, Geist und Seele auf „Kampf“ umgeschaltet. In dieser Situation ist er vollkommen taub für Argumente. Er will Sie plattmachen für das, was Sie ihm angetan haben.

Die weiße Fahne hilft mehr als in den Kampf einzusteigen

Um den Choleriker zu besänftigen, sollten Sie ihm zunächst Verständnis signalisieren. Geeignet sind Formulierungen wie „Ich verstehe, dass Sie wütend sind“ oder „Es ist wirklich ärgerlich, dass …“. Daraufhin wird er noch eine Weile poltern. Doch wenn Sie Glück haben, kommt er langsam zur Ruhe. Wichtig: Vermeiden Sie Rechtfertigungen. Denn die betrachtet er als Eingeständnis Ihrer Schuld. Und dafür wird er Sie mit weiterem Gebrüll strafen.

Nehmen Sie sich Zeit für das Geschrei, doch setzen Sie eine Grenze

Versuchen Sie, einen Choleriker beim Schreien auszubremsen, provozieren Sie dadurch einen neuen Zornanfall. Bekommt er keinen Gegenwind, verstummt in der Regel nach einigen Wiederholungsschleifen. Geben Sie einfach nur zustimmende Laute wie „Hm ja“, „Mmh“ oder Ähnliches. Haben Sie den Eindruck, dass er ungebremst immer weiter hetzt, beenden Sie das Gespräch mit „Auf dieser Basis möchte ich aktuell nicht weiter mit Ihnen sprechen. Wir können gern zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal deswegen telefonieren.“

Gefragt als Keynote-Speaker – keine Zeit fürs Telefon

fotolia 198188086Keynote-Speaker – das war schon immer das Berufsziel von Gabriela V. Begonnen hatte sie ihre Laufbahn vor einigen Jahren als Volkshochschul-Dozentin und freiberufliche Trainerin. Nun zeigen sich Früchte ihrer Arbeit: Durch eine Buch-Veröffentlichung bei einem bekannten Wirtschafts-Verlag hat die Kommunikations-Spezialistin den Durchbruch geschafft.

Lange Arbeitstage und kurze Hotelnächte – eine Herausforderung für Keynote-Speaker

Fast wöchentlich erhält sie E-Mails mit Anfragen für Auftritte bei Kongressen, Messen und Inhouse-Veranstaltungen. Auch auf ihrer Mailbox muss sie die Sprachnachrichten regelmäßig kontrollieren. Um Kunden zu gewinnen, ist sie mal wieder auf Messebesuch. Und so ergibt es sich an einem Abend zu vorgerückter Stunde, dass sie am Hoteltresen mit einer anderen Fachbesucherin ins Gespräch kommt. Die neue Bekannte ist ebenfalls freiberuflich als Trainerin und Business-Coach unterwegs.

Der Lohn: Freiheit, Abenteuer und der Rausch des Erfolgs

Die beiden Frauen prosten sich mit einem Prosecco zu. Schnell sind sie beim „Du“ und beim Erfahrungsaustausch. Die andere fragt: „Wie läuft es denn bei dir so?“ Gabriela nimmt einen Schluck eiskalten Prickelgetränks. „Ich bin durch Aufträge zu manchen Zeiten mehr bei Kunden und im Hotel statt zu Hause. Im Augenblick finde ich das noch spannend“, sagt sie. Ihre Gesprächspartnerin nickt. „Ja, das kenne ich. Es ist schon ein tolles Gefühl, auf Führungsetagen gefragt zu sein.“

Eine große Nachfrage muss auch beantwortet werden

Gabi ist schon ein bisschen angeschickert. Doch die kleine Auszeit in netter Gesellschaft hat sie sich verdient. Der Messe-Tag war sauanstrengend. Doch plötzlich summt Ihr Geschäfts-Handy in der Tasche. Wer will denn um diese Uhrzeit noch etwas von ihr? Sie blickt auf das Gerät. „Zum Glück nur eine Erinnerung an Nachrichten vom Tag. Die höre ich dann gleich im Zimmer ab und melde mich morgen früh bei denen“, informiert sie ihre Kollegin.

Die überlegt. „Wenn du immer unterwegs bist und nicht reagieren kannst, entgehen dir vielleicht Aufträge“, sagt sie. Gabi muss zugeben, dass etwas daran ist. „Die Anrufe und Mails kommen zu unregelmäßig, um jemand den ganzen Tag in ein Büro zu setzen“, erläutert sie und fügt hinzu: „Wie regelst du das?“

Das vbo ist die Lösung für alle Freiberufler/innen, die viel unterwegs sind

Die Frau an ihrer Seite lächelt. „Ich habe das vbo eingeschaltet. Die nehmen meine Anrufe und Mails zur normalen Geschäftszeit an und halten mir als virtuelles Vorzimmer den Rücken frei. Ich melde mich, sobald Zeit ist.“  Gabi bestellt Nachschub. Das wäre doch auch für sie eine Lösung! Und der Service kostet wesentlich weniger als eine Vollzeit-Kraft. „Danke für den Tipp – und darauf noch einen Prosecco!“ ruft sie.

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